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Heckenpflege in der Eifel

Projektbeginn: Dezember 1992

Eine besondere pflanzliche Artenvielfalt wächst in der Übergangszone zwischen Hecken und angrenzenden Wiesen und Weiden. Hier finden sich sowohl Arten aus dem lichten Wald wie Himbeeren, Fuchskraut und Weidenröschen als auch Pflanzen der umgebenden Wiesen und Weiden wie Glatthafer, Wiesenkerbel, Wiesenbärenklau, Labkraut und Zaunwinde.

 

Für die Tierwelt sind Flurhecken von größter Bedeutung: Sie bieten Nahrung, Deckung, Aussicht, Schutz, Überwinterungs-, Rückzugs- und Nistplätze. Der Tierartenreichtum ist daher groß: Angefangen bei den Insekten über Reptilien bis hin zu Vogel- und Säugetierarten wie Neuntöter, Goldammer, Feldmaus, Igel, Marder, Mauswiesel, Fuchs und viele mehr. Die Flurhecken stellen in der heutigen Kulturlandschaft einen wichtigen Überlebensraum für die Fauna dar. Deshalb unterstützt der Natupark die unentbehrliche und zeitaufwendige Dauerpflege der Flurhecken seit vielen Jahren durch Heckenprämien.

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