Auf dem Pingenwanderpfad Kall


Die Exkursion folgt dem Pingenwanderpfad, der 1995 von der Ortsgruppe Kall des Eifelvereins mit wissenschaftlicher Begleitung des Geologischen Instituts der RWTH Aachen angelegt wurde. Auf dem Rundweg werden wir an einem römischen Steinbruch aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. vorbeikommen, der in Schichten des Mittleren/Oberen Buntsandsteins zu finden ist. Die Sande wurden vor rund 250 Millionen Jahren in einer Flusslandschaft abgelagert. Der Weg führt weiter in den Bereich des ehemaligen Grubenfeldes Stahlberg auf der Kindshardt sowie Concordia auf der Loshardt. Vom Mittelalter bis Ende des 19 Jahrhunderts wurde hier intensiv Brauneisenstein abgebaut. Rund 2.000 Schürfstellen, die sogenannten Pingen, konnten nachgewiesen werden. Die Lagerstätten lieferten für Jahrhunderte die Grundlage für eine florierende Eisenverhüttung im Urft- und Oleftal.

Dauer: 4 Stunden
Streckenlänge: 12 Kilometer
Treffpunkt: Vorplatz des DB-Bahnhofs Kall
Empfehlung: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ggf. Sonnenschutz und Verpflegung

Die Strecke ist für Kinderwagen und Rollstuhl nicht geeignet.


Preise:
Erwachsene: 5,00 € / Kinder: 3,00 € / Familien: 13,00 €

Römischer Steinbruch <span class="copy">&copy; Klaus Hermanns</span>

Naturparkführer

Dr. Klaus Hermanns

Naturparkführer Klaus Hermanns

Steckbrief

Ich habe in Bonn Geologie studiert und bin seit einigen Jahren ehrenamtlich als Grubenführer im Besucherbergwerk Grube Wohlfahrt, als Waldführer im Nationalpark Eifel sowie Mitglied im Ornithologischen Forum des NABU-Euskirchen aktiv.

 

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