Auf der Moorroute durch den Struffelt

Vom Ausgangspunkt unseres Parkplatzes am Filterwerk unterhalb der Dreilägerbachtalsperre führt uns ein schmaler, steiler Pfad auf dem „Eifelsteig“ durch einen schönen Buchenwald, bevor wir die Aussichtsplattform mit einem imposanten Ausblick auf den Stausee und seiner Staumauer erreichen. Dieser Stausee gehört zu einem Verbundsystem an Wasserreservoirs, die die Trinkwasserversorgung der Region gewährleisten.

Kurz danach erreichen wir die offene Fläche des Struffeltkopfs mit seiner Heidelandschaft, die sich gerade im Herbst farbenprächtig zeigt. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Moorgebiet, einem Ausläufer des Hohen Venns, das nach unterschiedlicher Nutzung wieder renaturiert wurde. Wir folgen dem Symbol der Moorroute auf typischen Holzstegen durch das sumpfige Gebiet und erhalten Einblicke in die charakteristische und abwechslungsreiche Pflanzenwelt.

Dann geht es weiter bis zum Wehr des Hasselbachgrabens, wo wir abbiegen (eine Abkürzung entlang des Stausees wäre hier ein alternativer Rückweg) und, dem Schleebachgraben folgend, das Naturdenkmal Rackesch und das Schwarzwildgehege erreichen.

Auf dem letzten Wegabschnitt treffen wir unterhalb der Staumauer auf Reste des Westwalls, der hier den Grölisbach quert. Dies ist ein historisch bedeutender Ort, denn hier gelang der US-Armee im September 44 der erste Durchbruch durch diese Panzersperre. Genau 75 Jahre später, im September 2019, wurde hier in Gedenken an die dabei gefallenen deutschen und amerikanischen Soldaten ein Denkmal eingeweiht.

Unterwegs gibt es Gelegenheit zu einem Picknick, das selbst mitgebracht werden sollte. Festes Schuhwerk ist für diese Tour unbedingt erforderlich!

Dauer: circa 5 Stunden
Streckenlänge: circa 12 Kilometer (Abkürzung 8 Kilometer)
Treffpunkt: Roetgen, Parkplatz an der Dreilägerbachtalsperre / Filterwerk (L 238)
Empfehlung: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Rucksack-Verpflegung

Die Strecke ist für Kinderwagen und Rollstuhl nicht geeignet.


Preise:
Erwachsene: 5,00 € / Kinder: 3,00 € / Familien: 13,00 €

 <span class="copy">&copy; VDN/ Jan Wattjes</span>
 <span class="copy">&copy; Helga Manger</span>
 <span class="copy">&copy; Helga Manger</span>

Naturparkführerin

Helga Manger

Naturparkführerin Helga Manger

Steckbrief

Naturführerin seit 2012 (Diplom in Ternell), Mitglied des NABU


Mein Wunsch: Interessierte Menschen an die Schönheiten und Besonderheiten der Eifel und des Venns heranzuführen und für die notwendigen Renaturierungsmaßnahmen zu sensibilisieren.
 

Spezialgebiete: Narzissenführungen im Perlenbachtal, Bärwurz- und Wildblumenwiesenwanderung auf einem Teilstück des Wildnis-Trails, das Obere Rurtal als Beispiel für lebendige Bäche, die Moorroute im Kranzbruch und im Mützenicher Venn sowie E-Bike-Touren im Hohen Venn.

Termine

  • Aktuell sind keine weiteren Termine bekannt.