Auf der Moorroute durch den Struffelt


Vom Ausgangspunkt unseres Parkplatzes am Filterwerk unterhalb des Dreilägerbach-Stausees führt uns zunächst ein schmaler, steiler Pfad auf dem „Eifelsteig“ durch einen schönen Buchenwald, bevor wird die Aussichtsplattform mit einem imposanten Ausblick auf den Stausee und seiner Staumauer erreichen. Dieser Stausee gehört zu einem Verbundsystem an Wasserreservoirs, die die Trinkwasserversorgung der Region gewährleisten.

Kurz danach erreichen wir die offene Fläche des Struffeltkopfs mit seiner Heidelandschaft, die sich gerade im Herbst farbenprächtig zeigt. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Moorgebiet, einem Ausläufer des Hohes Venns, das nach unterschiedlicher Nutzung wieder renaturiert wurde.

Wir folgen dem Symbol der Moorroute auf typischen Holzstegen durch das sumpfige Gebiet und erhalten Einblicke in die charakteristische und abwechslungsreiche Pflanzenwelt.

Dann geht es weiter bis zum Wehr des Hasselbachgrabens, wo wir abbiegen (eine Abkürzung entlang des Stausees wäre hier ein alternativer Rückweg) und auf der Struffelt-Route dem Schleebachgraben folgen bis zum Naturdenkmal Rackesch und dem Schwarzwaldgehege. Auf dem letzten Wegeabschnitt begegnen uns noch Reste des Westwalls, Zeitzeugen des 2. Weltkriegs.

Unterwegs haben wir Gelegenheit zu einem Picknick, das selbst mitgebracht werden sollte. Festes Schuhwerk ist für diese Tour unbedingt erforderlich!

Dauer: circa 5 Stunden
Streckenlänge: circa 9,5 Kilometer
Treffpunkt: Roetgen, Parkplatz an der Dreilägerbachtalsperre / Filterwerk (L 238)
Empfehlung: festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Rucksack-Verpflegung

Die Strecke ist für Kinderwagen und Rollstuhl nicht geeignet.


Preise:
Erwachsene: 5,00 € / Kinder: 3,00 € / Familien: 13,00 €

 <span class="copy">&copy; VDN/ Jan Wattjes</span>

Naturparkführerin

Helga Manger

Naturparkführerin Helga Manger

Steckbrief

Naturführerin seit 2012 (Diplom in Ternell), Mitglied des NABU


Mein Wunsch: Interessierte Menschen an die Schönheiten und Besonderheiten der Eifel und des Venns heranzuführen und für die notwendigen Renaturierungsmaßnahmen zu sensibilisieren.
 

Spezialgebiete: Narzissenführungen im Perlenbachtal, Bärwurz- und Wildblumenwiesenwanderung auf einem Teilstück des Wildnis-Trails, das Obere Rurtal als Beispiel für lebendige Bäche, die Moorroute im Kranzbruch und im Mützenicher Venn sowie E-Bike-Touren im Hohen Venn.